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Geschichte
Auf dieser Seite möchte ich Sie über
den Fortschritt
unseres Projektes Tessari
Berufsausbildungsinstitute/Waisenhaus
informieren. Gleichzeitig soll dieses Protokoll auch als Archiv
dienen, wo Sie alle Schritte von der ersten Idee bis zur
Eröffnung des
Waisenhauses nachlesen können.
| 26.12.2004 |
Tag des Tsunami. Mein Bruder John hat mir an diesem Tag angerufen und mir
mitgeteilt das in seinem Garten rund 150 Menschen sind, die obdachlos wurden und
ihn um Hilfe baten. Und da sein Pfarrhaus, das Gemeindehaus und die Kirche von
den Fluten verschont geblieben sind, nahm er diese Menschen in
Obhut. Aber wie konnte er helfen. So viele Menschen (und in diesem Gemeindehaus
gab es nur 2 Toiletten, dann fehlten Lebensmittel und Medikamente), war ein
großes Problem für ihn, deshalb hat er mich um Hilfe gebeten. Als
erstes dachte ich, ich nehme den nächsten Flieger und fliege zu John um ihm zu
helfen. Habe aber zu diesem Zeitpunkt keinen Flug bekommen, da nur Hilfs- Flüge
mit speziell ausgebildeten Leuten nach Sri Lanka fliegen konnten. Meine Frau hat
bei sämtlichen Fluggesellschaften angerufen, aber es war unmöglich einen Flug zu
bekommen. Dann dachte ich wie kann ich von hier aus helfen was kann ich tun.
Sofort habe ich meinem Freund Michael Glorian angerufen und ihm über die
Situation bei John berichtet. Daraufhin hat er eine Spendenaktion in Dornhan ins
Leben gerufen. Auch habe ich unserem evangelischen Pfarrer Herr Breymeyer, der
John durch seine beiden Besuche bei uns in Dornhan kannte über dies berichtet.
Er sagte dass er sofort mit dem Kirchengemeinderat sprechen will, ob
das Opfer vom Silvestergottesdienst dafür gespendet
werden könnte. Und die evangelische Kirche stellte sofort ihr Konto für die
Spendeneingänge zur Verfügung. Gleichzeitig bin ich mit Elmar Dold einem guten
Bekannten aus Bräunlingen in Kontakt getreten, auch er startete eine
Hilfsaktion und sein Arbeitgeber Herr Tessari von TR- Electronic GmbH
in Trossingen, hat auch sofort eine große Spende gegeben. Nach ein paar Tagen
kam ein Anruf von Hubert Brandl, und auch er wollte eine Spendenaktion beginnen
mit seinen Arbeitskollegen von der Firma Hansgrohe AG in Schiltach. Der Vorstand
Herr Gänßlein hat daraufhin auch einen größeren Betrag zur Verfügung gestellt.
UndsokamüberKirchen, Vereine, Schulen, Kindergärten, Kinder, Firmen ,
Restaurants und viele, vielen Privatpersonen aus Dornhan und Umgebung ein
ganz beachtliche Summe zusammen. Es war so schön wie die Menschen zur Hilfe
bereit waren. Ein ganz tolles Gefühl war es. Das werde ich nie
vergessen. Ich danke nochmals allen Menschen die das möglich gemacht haben und
gespendet haben. Und so konnte ich meinem Bruder immer wieder Beträge nach Sri
Lanka schicken und er konnte vielen hilfsbedürftigen Menschen helfen, indem er
auch andere Camps besuchte und die Menschen mit
Lebensmittel, Medikamente, Haushaltsartikel, Kleidung, Schulbücher,
Schulranzen, Boote, Fischernetze usw. versorgte. Auch kleine Häuser und
Holzhütten konnten gebaut werden. Diese tolle Aktion ist bis Ende April 05
gelaufen und insgesamt sind € 35.000,-- zusammengekommen.
So ging es weiter: Herr Tessari wollte etwas starten, was
langfristig ist. Da gab John die Idee für ein Waisenhaus mit Ausbildungszentrum
für Jungen im Alter von 14-18 Jahren. Sie sollten in dem Waisenhaus einen
Beruf erlernen können selbstständig werden und somit
gute Zukunftschancen haben. Herr Tessari war von dieser Idee gleich Feuer
und Flamme, als er den Plan des Architekten gesehen hatte. Er hat sofort gesagt,
dass er die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernehmen will.
Und auch für die laufenden Betriebskosten des Waisenhausen aufkommen möchte.
Dies sind die Löhne für die 2 Lehrmeister, das Küchenpersonal, einen
Hausmeister und einen Gärtner. Herr Tessari wollte auch, dass John die
Leitung des Waisenhauses übernimmt. Dieses Projekt habe ich auch der Firma
Hansgrohe AG vorgestellt und sie waren
sofort daran interessiert und wollten John kennen lernen.
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| Mai 2005 |
Stefan
Krischak , Betriebsratsvorsitzender der Fa. Hansgrohe AG und ich waren
Bei
John in Sri Lanka. Wir haben das Gelände begutachtet und mit
John das Projekt besprochen.
Danach wollte sich die Firma Hansgrohe AG sofort an dem Projekt
beteiligen.
(siehe
Bilder)
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| Juli 2005 |
Herr
Tessari, Elmar Dold und ich sind zusammen gesessen und Herr
Tessari hat
mit
einer großzügigen Spende das grüne Licht
für den Baubeginn des Einweihungsfeier
21.07.2006
Siehe
Bilder
Waisenhauses
gegeben.
John konnte beginnen.
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| Sept. 2005 |
Anlässlich des 60. Geburtstags von Hr.
Tessari Ende September konnte ein
nennenswerter Beitrag für das Waisenhaus-Projekt
überwiesen
werden. |
| Okt. 2005 |
Das
Gelände war eben gemacht , viele Palmen
mussten weichen.
(siehe
Bilder)
Ich
habe zu John gesagt, dieses Waisenhaus will ich Tessari Vocational
Training-
Institute
nennen, da Herr Tessari der Schirmherr ist und ohne ihn hätte
es dieses
Waisenhaus
nie gegeben.
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| Nov. 2005 |
Der
Bau ging voran und ein Informationsbesuch nach Sri Lanka mit dem
Personalleiter
Thomas Egenter von der Firma Hansgrohe AG und ich waren vor
Ort.
Die Fundamte, die Pfeiler und eine Treppe zum 1. Geschoss war bis dahin
fertig. (siehe
Bilder)
Thomas
Egenter war sehr erfreut über das Projekt und hat die
sanitären Armaturen
für die Duschen und Waschbecken zugesagt.
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| Dez. 2005 |
Baufortschritte
(siehe
Bilder)
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| Jan. 2006 |
Baufortschritte
(siehe
Bilder) In
der Volksbank in Donaueschingen fand eine Vernissage der Malerin Uta
Spänle
statt.
Sie spendete einen Teil des Erlöses der verkauften Bilder.
(siehe
Bilder) |
| Febr. 2006 |
Baufortschritte
(siehe
Bilder)
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| März 2006 |
Lothar Kaufmann (Steinmetz) hat eine Gedenktafel für das Waisenhaus gespendet.
(siehe
Bilder)
Baufortschritte
(siehe
Bilder)
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| April 2006 |
Herr
Tessari wollte mit Elmar Dold und mir nach Sri Lanka fliegen.
Leider
kam bei ihm geschäftlich etwas dazwischen. Aber er hat Elmar
und mich zu einem
Informationsbesuch nach
Sri Lanka
geschickt.
Wir
waren sehr begeistert über die tollen Fortschritte des
Waisenhauses.
Über
die Arbeit die John und die Handwerker dort geleistet hatten.
Auch
die stabile Bauweise und die gute Verarbeitung aller Materialien waren
für
uns sehr zufrieden stellend.
(siehe
Bilder)
John
sagte uns, dass er bis im Juli mit dem Waisenhaus fertig sein kann.
Das
haben wir Herrn Tessari mitgeteilt. Sofort hat Herr Tessari eine Mail
an uns
nach Sri Lanka geschickt
und uns den 21. Juli 2006 als Termin für das
Einweihungsfest
gegeben. |
| Mai 2006 |
Jetzt
geht es an die Patenschaften. Wir müssen 30 Patenschaften
zusammenbringen. Im
Mitteilungsblatt
von Dornhan wurde durch Ingrid Schatz und
Herrn
Bürgermeister Huber eine Aktion für die Patenschaften
gestartet.
Diese
hieß: “Eine Stadt wird Pate” (siehe
Bilder)
Einen weiteren Erfolg habe ich durch die Firma
Hansgrohe
(Thomas
Egenter und Stefan Krischak)
mitgeteilt bekommen. Sie geben eine weitere Spende
um
die Maschinen für die Lehrwerkstatt kaufen zu können.
Die vierte Grundschulklasse (4b) der Bräunlinger Grund-und Hauptschule verkaufte im Rahmen ihres Projektes "Blumen für Sri Lanka" vorbereitete Pflanzen. Die Klasse 9a spendete auch einen Teil dazu bei. (siehe
Bilder)
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| Juni 2006 |
Anfang
Juni hatten wir insgesamt 21 Patenschaften zusammen.
aus
Dornhan aus
Marschalkenzimmern
aus
Weiden
aus
Hochmössingen
aus
Trossingen
aus
Schiltach
von
Arbeitskollegen der Fa. Heckler + Koch
Baufortschritt
(siehe
Bilder)
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| Juli 2006 |
Einweihungsfeier
21.07.2006
(siehe
Bilder)
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